Vom Obst zum Obstler


Ohne Obst kein Obstler - deshalb brauchen wir erst einmal ganz viele Äpfel und ein paar Birnen. Kurt passt gut auf, dass der Peter auch alles richtig macht.


Für die Qualitätsprüfung war übrigens schon immer unser Edgar zuständig.


Manchmal sind auch etwas größere Exemplare dabei -
die  bekommen vom Sepp dann eine Sonderbehandlung.


Die Brechmühle links macht mit den Äpfeln kurzen Prozess:
kurz und klein geschlagen landen sie in einer Wanne. Thomas arbeitet
diesmal ausnahmsweise sogar und saugt den Obstbrei ab, ...


... den dann Maschinist Klaus per Pumpe ins Innere
der Brennerei befördert.


Dort landet er dank Dammerl in einem Maischebehälter. Edgar gibt jetzt noch Feinzuchthefe dazu, damit die Maische später schön gärt.


Peter und Klaus prüfen vorsichtshalber, ob die Behälter auch wirklich dicht
sind - nicht dass die Maische wieder über den Ablauf davonläuft.


Wenn die Maische nach einigen Wochen vergoren ist, hat sich der Fruchtzucker in Alkohol verwandelt, der dann in der Destillieranlage verstärkt werden kann. Dabei brauchen wir wieder die Pumpe, um die Maische in die Brennblase zu befördern.

Das ist die Brennblase, die mit der Maische befüllt wird. Auf diesem Bild ist sie noch mit einer Zollplombe gesichert, die erst kurz vorm Brennen entfernt werden darf.


Die Brennblase sitzt in einem Wasserbad, das vom Ölbrenner erhitzt wird.
Horst und Klaus prüfen hier den Druck im Wasserbad.


Der Alkohol verdampft früher als Wasser, kondensiert in einem Kühler und läuft hier in einen Edelstahleimer.


Nachdem der größte Teil des Alkohols entwichen ist, wird die ausgekochte Maische über den Ablauf in die Grube befördert und die Brennblase wieder mit Maische befüllt. Das wiederholt sich so lange, bis alle Maischebehälter geleert sind. Anschließend wird der aufgefangene Rohbrand nochmals gebrannt.



Sepp, Klaus und Thomas freuen sich über den gelungenen Feinbrand.
Der Alkoholgehalt wird per Alkoholmeter in einem Messglas kontrolliert
und liegt bei rund 85% Vol.


Nachdem der Feinbrand mit weichem Wasser auf 40% Vol gemischt wurde ruht der Sauerlacher Obstler noch einige Wochen, wird dann gefiltert und hier von Toni und Klaus in Flaschen gefüllt.


Der Sepp wäscht die Flaschen vor dem Befüllen - und unsere
Mitarbeiter der Qualitätssicherung verfolgen alle Prozesse kritisch.


Konzentrierte Handarbeit ist gefragt, wenn es darum geht,
die Etiketten auf der Flasche zu platzieren - schließlich kann
man leicht oben und unten verwechseln ...


Qualität ist oberstes Gebot: Unsere hochwertigen Selbstklebe-Etiketten
müssen auch unter härtesten Bedingungen zuverlässig haften!


Hier verschließt Dammerl die Flaschen mit einem Korken ...


... und Horst versiegelt sie mit einer Schrumpfkappe.


Nach gelungener Abfüllaktion schmeckt die Brotzeit natürlich besonders gut.


Zum guten Schluss kommen die Träger mit dem Obstler für den Transport ins Zentrallager auf Sepps exklusiven Anhänger mit edler Holztäfelung.